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Deutsche Post testet Mitarbeiter mit Lügendetektor

Die Deutsche Post setzt bei ihrem Tochterunternehmen DHL im Ausland offenbar Lügendetektoren ein. Laut Zeitungsberichten sollen damit interne Betrugsfälle bekämpft werden. Der internationale Gewerkschaftsdachverband "Uni Global Union", zu welchem auch die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verd.i gehört, hat nun gegen diese Praxis protestiert.

"Uni Global Union" wirft der Deutschen Post vor, dass sich Mitarbeiter in Kolumbien, Panama, Costa Rica und Südafrika solchen Tests unterziehen mussten. In einem Fall sei es um 22 fehlende USB-Sticks gegangen.

Walter Scheurle, Personalvorstand der Deutschen Post räumte in einem Brief an die "Uni Global Union" ein, dass die Lügendetektoren in Ländern eingesetzt werden, in denen die Verwendung legal sei. Der Einsatz sei gemäß einer internen Richline begrenzt und geregelt. Er würde nur in "außergewöhnlichen Umständen" erfolgen, z.B. bei Konflikten mit Drogenkartellen und Milizen.

Siehe auch:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/druck-auf-beschaeftigte-post-setzt-luegendetektoren-ein,1472780,10872058.html
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  |     |  Am 20.09.2011 von Prolliger
www.spiegel.de   |  Firma: Deutsche Post DHL Group
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