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BMW wegen Leiharbeit kritisiert

Die Gewerkschaft IG Metall kritisiert den Münchner Autobauer BMW wegen seines Anteils an Leiharbeitern. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 70.000 Mitarbeiter und laut Gewerkschaftsangaben circa 11.000 Leiharbeiter. Dazu kämen zwischen 3.000 und 5.000 Personen mit befristeten und schlechter bezahlte Werkverträgen.

Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte oder verneinte die genannten Leiharbeiterzahlen nicht, verteidigte aber die Personalpolitik von BMW. Leiharbeit sei ein wichtiges Mittel, um die Flexibilität im Unternehmen zu erhalten. Die Leiharbeiter bei BMW bekommen zumindest von Beginn an das gleiche Grundgehalt wie die festangestellten Kollegen.

Vor kurzem kam es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung des BMW-Werkes in Leipzig mit dem dortigen Betriebsrat. Von 2.800 Mitarbeitern in Leipzig sind rund 1.100 als Leiharbeiter angestellt. Das Arbeitsgericht in Leipzig gab BMW in erster Instanz jedoch Recht. Nun will der Betriebsrat in die nächste gerichtliche Instanz gehen.
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  |     |  Am 21.02.2012 von Schubaka
www.sueddeutsche.de   |  Firma: BMW Group
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