Coca Cola: Farbstoff unter Krebsverdacht
Ein US-Verbraucherschutzverband warnt vor dem Zuckercouleur in Cola, welcher die braune Farbe verleiht und 4-Methylimidazol enthält. Eine aktuelle Studie besagt, das der Farbstoff bei Nagetieren Tumore wachsen lasse. Damit ist ein weiterer Cola-Inhaltsstoff ein Gesundheitsthema. Zucker macht dick und verursacht Diabetes, viele Süßstoffe sind zudem umstritten. Der Cola-Inhaltsstoff Phosphorsäure ist ein Kalziumräuber, der dem Körper den wichtigen Knochenbaustoff entzieht und daher nicht von Kindern konsumiert werden sollte.
Nun hat es also auch noch den Cola-Farbstoff getroffen. Um einen Warnhinweis auf den Produkten zu vermeiden, ändern Coca-Cola und Pepsi ihre Produktion in den USA. Die Getränkeriesen betonen allerdings, dass sich an den Rezepturen grundsätzlich nichts ändere. In Europa soll es keine Änderungen geben.
Ob 4-Methylimidazol nun auch ein Risiko für Menschen darstellt ist umstritten. Die Verbraucherschutzgruppe Center for Science in the Public Interest will ein komplettes Verbot des Farbstoffes. Ein Sprecher der US-Behörde für Lebensmittelsicherheit (FDA) hingegen meint, dass ein Mensch mehr als 1.000 Dosen Cola trinken müsse, um auf die Dosis aufzunehmen, die bei Nagetieren Krebs auslöst.
___
Zusätzliche Hinweise:
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-7381/ernaehrung-sproede-knochen-durch-die-braune-brause_aid_132446.html
http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/CocaCola-und-Pepsi-senken-Gehalt-von-umstrittenem-Farbstoff/story/18786947