EDS-Mitarbeiter streiken gegen Jobabbau
Verdi und IG Metall haben die Weichen bei EDS in Richtung Streik gestellt. Nach mehreren Warnstreiks sprachen sich 91,9 Prozent in einer Urabstimmung für einen unbefristeten Streik aus, der dann am 4. Juni begann.
Seit Monaten besteht ein Konflikt mit EDS aufgrund eines geplanten Stellenabbaus. Dieser ist nicht aufgrund der Wirtschaftskrise notwendig, sondern wegen der Übernahme durch Hewlett Packard und dessen weltweiten Jobabbauplänen. Bei EDS sollen dabei 1.150 Arbeitsplätze wegfallen. Die Standorte in Leuna, Ludwigsburg, Essen, Wuppertal und Köln sind von der Schließung bedroht.
Neben dem Ziel der Beschäftigungssicherung wollen die Gewerkschaften mit dem Streik auch einen Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen und Entgelterhöhungen erreichen.