Synthes erhält Preis für neuartiges Bandscheiben-Implantat
Synthes und drei deutsche Forschungspartner haben ein neues Bandscheiben-Implantat aus Titan entwickelt und dafür den mit 50.000 Euro dotierten Schrödinger-Preis erhalten.
Das poröse Implantat wird nur bei schweren Bandscheibenschäden anstelle der defekten Bandscheibe zwischen den Wirbeln eingesetzt. Durch die poröse Oberfläche wächst das Implantat dann an die benachbarten Wirbel an und sorgt damit für die notwendige Stabilität.
Mit dieser neuen Technik bleibt Patienten die schmerzhafte Entnahme von Knochensubstanz erspart, die bei bisherigen Implantaten mit einer Gitterstruktur, die mit knocheneigener Substanz gefüllt werden musste, notwendig war.