UFO fordert von Ver.di Verzicht des Vertretungsanspruches
Streit unter den Gewerkschaften: Die „Unabhängige Flugbegleiter Organisation“ (UFO) hat Verdi „zur endgültigen Aufgabe ihres gewerkschaftlichen Vertretungsanspruches“ aufgefordert.
Wenige Monate bevor es bei der Lufthansa zu neuen Tarifgesprächen kommt, bringen sich die Gewerkschaften der Luftfahrtbranche in Stellung.
Für das Bodenpersonal hatte sich Verdi mit Lufthansa im August auf eine Lohnerhöhung von bis zu 9,8% sowie auf eine Einmalzahlung geeinigt. Dies solle nun auch für das Kabinenpersonal eingefordert werden. UFO jedoch fordert für das Kabinenpersonal zusätzlich zu einer Einmalzahlung eine Lohnerhöhung von mindestens 15%.