Datenpanne bei Lidl Irland
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge hat es bei Lidl Irland eine Datenpanne gegeben: Sensible Informationen wie Geschäftszahlen, Planungen, Krankmeldungen, ärztliche Diagnosen und Abmahnungen sollen zeitweise für Unbefugte und Unternehmensfremde zugänglich gewesen sein.
Grund dafür sei ein Sicherheitsleck im Zentralserver des Lebensmitteldiscounters gewesen. Dem Spiegel-Bericht zufolge soll es dabei um mehr als 200.000 Dokumente gegangen sein. „Da wir in dieser Sache Strafanzeige erstattet haben, wollen wir aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Angaben zu diesem Sachverhalt machen“, erklärte eine Lidl-Sprecherin gegenüber dpa.
Erst kürzlich hatte Lidl in Deutschland ein Bußgeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro zahlen müssen, weil das Unternehmen Mitarbeiter bespitzelt und damit gegen den Datenschutz verstoßen hatte.