ÖVAG will 400 Millionen Euro von Aktionären
Die österreichische Volksbank AG will durch frisches Kapital von Aktionären im kommenden Jahr teilweise die Staatshilfe ablösen. Gerald Wenzel, Chef der ÖVAG, teilte dies am Donnerstag im Klub der Wirtschaftspublizisten mit. Im Plan seien 400 Millionen Euro für 2010 mit denen er das eine Milliarden schwere Staatsgeld abschichten wolle.
Dieses Jahr seine keine Kapitalerhöhung notwendig. Die "Kapitalmaßnahme" im nächsten Jahr werden von den bisherigen Aktionären aliquot mitgetragen. So müsste sich der Eigentümerkreis nicht verändern, sagte Wenzel.
Der ÖVAG-Chef wies zudem Zweifel am Überleben der Volksbank zurück. Die ÖVAG sei auch in fünf Jahren an der Spitze des Volksbankensektors in Österreich. Er hält den Vergleich mit der Hypo Alpe-Adria-Bank und die Bezeichnung als Problembank für nicht gerechtfertigt. Die ÖVAG verfüge über Eigentümer „die mit uns gemeinsam in die Zukunft gehen wollen."