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Ermittlungen bei Hewlett-Packard

Wegen des Verdachts auf Untreue haben Staatsanwälte die Büroräume des Computerkonzerns Hewlett-Packard (HP) durchsucht. Drei Mitarbeiter wurden wegen des Verdachts der Untreue verhaftet. Das gab die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen an, die die Ermittlungen aus Dresden leitet. Eine Sprecherin von HP bestätigte Medienberichte und sagte, dass Unterlagen beschlagnahmt wurden. Ihr sei aber nur eine Verhaftung in Dornach bei München bekannt.

Laut einem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, wird insgesamt gegen zehn Beteiligte ermittelt. Die Steuerprüfung bei einer Firma in Sachsen aus dem Jahr 2007, bei der Schein- und überhöhte Rechnungen gefunden worden waren, habe demnach die Untersuchungen ausgelöst. Hewlett-Packard soll die Rechnungen auf Veranlassung der Beschuldigten auch bezahlt haben. Über Briefkastenfirmen soll dann das Geld ins Ausland transferiert worden sein. Erste Einschätzungen beziffern den Schaden auf etwa acht Millionen Euro. Noch seien die Ermittlungen aber nicht abgeschlossen.
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  |     |  Am 19.12.2009 von Geronimust
www.zeit.de   |  Firma: Hewlett-Packard GmbH
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