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Korruption bei Hewlett-Packard?

Beim weltweit umsatzstärksten IT-Unternehmen Hewlett-Packard (HP) sollen acht Millionen Euro als Schmiergeld bei einem Geschäft zwischen Deutschland und Russland geflossen sein. Nun wird wegen Korruption gegen den Computerhersteller ermittelt.

Die Bestechung soll über eine HP-Filiale in Deutschland erfolgt sein. Bei dem Geschäft in Höhe von 35 Millionen Euro waren Computer an die russische Generalstaatsanwaltschaft verkauft worden. Die Moskauer Geschäftsräume von HP wurden laut dem „Wall Street Journal“ am Mittwoch durchsucht.

In Deutschland prüfe man derzeit, ob Schmiergelder über diverse Scheinfirmen in Großbritannien, Neuseeland, der Schweiz, Österreich, den britischen Jungferninseln, Belize, Lettland und Litauen geschleust wurden. HP hatte den Ermittlern volle Unterstützung zugesichert. Die Vorgänge liegen bereits sieben Jahre zurück, die betroffenen Mitarbeiter befinden sich mittlerweile nicht mehr im Unternehmen.
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  |     |  Am 15.04.2010 von tecnisat
www.spiegel.de   |  Firma: Hewlett-Packard GmbH
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