Siemens baut 80 Stellen ab
Siemens streicht in seiner Konstanzer Niederlassung weitere 80 Stellen. Laut Südkurier betrifft der Arbeitsplatzabbau die Postautomatisierungs-Sparte des Konzerns. Die vom Arbeitsplatzabbau betroffenen Mitarbeiter werden zunächst in einer Transfergesellschaft weiter beschäftigt und sollen dort die Chance zur zusätzlichen Qualifikation für den Arbeitsmarkt haben.
Der Grund des Stellenabbaus liege neben dem wachsenden digitalen Postverkehr in der Krise der US-amerikanischen Post. Beide Faktoren führten zu einem Rückgang der Aufträge für Briefsortiermaschinen in dem Konstanzer Siemenswerk. Die IG-Metall steht dem Jobabbau skeptisch gegenüber, da er der Annahme unterliege, dass sich das Geschäft zukünftig zurück entwickeln werde.