71,5 Mio. € Kartellstrafe für Villeroy & Boch
Jahrelang haben Konsumenten zu viel Geld für Kloschüsseln oder Badewannen bezahlt. Jetzt müssen führende Anbieter von Badezimmer-Ausstattungen dafür büßen. Wegen verbotener Preisabsprachen über zwölf Jahre hinweg hat die EU-Kommission gegen siebzehn Unternehmen Geldstrafen von insgesamt 622 Millionen Euro verhängt. Unter ihnen sind auch sechs deutsche Firmen, darunter Villeroy & Boch, Grohe und Duravit.
Die höchste Strafe in Höhe von 326 Millionen Euro muss der US-amerikanische Hersteller Ideal Standard bezahlen. An zweiter Stelle folgt dann schon Villeroy & Boch mit 71,5 Millionen Euro. Eine Sprecherin des Unternehmens zeigte sich "zutiefst entsetzt" und erklärte, dass es die "behauptete Preiskoordinierung" nicht gegeben habe.