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71,5 Mio. € Kartellstrafe für Villeroy & Boch

Jahrelang haben Konsumenten zu viel Geld für Kloschüsseln oder Badewannen bezahlt. Jetzt müssen führende Anbieter von Badezimmer-Ausstattungen dafür büßen. Wegen verbotener Preisabsprachen über zwölf Jahre hinweg hat die EU-Kommission gegen siebzehn Unternehmen Geldstrafen von insgesamt 622 Millionen Euro verhängt. Unter ihnen sind auch sechs deutsche Firmen, darunter Villeroy & Boch, Grohe und Duravit.

Die höchste Strafe in Höhe von 326 Millionen Euro muss der US-amerikanische Hersteller Ideal Standard bezahlen. An zweiter Stelle folgt dann schon Villeroy & Boch mit 71,5 Millionen Euro. Eine Sprecherin des Unternehmens zeigte sich "zutiefst entsetzt" und erklärte, dass es die "behauptete Preiskoordinierung" nicht gegeben habe.
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  |     |  Am 24.06.2010 von Menschir
www.handelsblatt.com   |  Firma: Villeroy & Boch AG
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