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Millionenstrafe für Ferrostaal?

Laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ droht dem Essener Anlagenbauer Ferrostaal eine Millionenstrafe wegen Korruption. Demnach will die Münchener Staatsanwaltschaft 200 Millionen Euro Bußgeld von der ehemaligen MAN-Tochter einfordern.

Ferrostaal wird vorgeworfen bei Lieferungen von Kraftwerksanlagen und Schiffen nach Afrika und Südamerika sowie beim Handel mit U-Booten nach Griechenland Schmiergelder gezahlt zu haben. Da die Korruptionszahlungen erfolgten als MAN Alleininhaber von Ferrostaal war, wird der ehemalige Mutterkonzern wohl den größten Teil der Strafe übernehmen müssen.

Bereits im Mai hatte der Vorstandschef von Ferrostaal Matthias Mitscherlich wegen des Korruptionsskandals seinen Posten aufgegeben.
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  |     |  Am 01.11.2010 von Hobbit
www.n-tv.de   |  Firma: Ferrostaal AG
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