Gelder der Deutschen Bank in Italien beschlagnahmt
Die Deutsche Bank ist in Italien ins Visier der Finanzpolizei geraten, anscheinend zum wiederholten Mal. Jetzt wurden Gelder des Unternehmens in Höhe von 1,7 Millionen Euro beschlagnahmt.
Die Behörden ermitteln wegen Betrugs bei Derivategeschaften, aber nicht nur bei der Deutschen Bank. Es gibt Vorwürfe zu sechs weiteren Instituten im In- und Ausland. Ermittelt wird derzeit gegen 22 Personen, beschlagnahmt wurden insgesamt bereits 22 Millionen Euro.
Die Banken haben mit verschiedenen Gemeinden in Italien Verträge abgeschlossen. Diese fühlen sich anscheinend beim "Kauf komplexer Wertpapiere, mit denen die Kommunen eigentlich ihre Zinslast verringern wollten" schlecht beraten, da am Ende Verluste entstanden.
Laut Handelsblatt gab es hierzu weder von der Deutsche Bank, noch von der UBS, Natixis oder der Bank of America-Merrill Lynch eine Stellungnahme.