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Strafzahlung statt Anklage: Alcatel zieht sich teuer aus der Affäre

Teuer aus der Affäre gezogen: Mit Schmiergeldern in Höhe von mehreren Millionen Dollar soll sich der Telekomausrüster Alcatel-Lucent SA lukrative Aufträge in Lateinamerika und Asien gesichert bzw. geholt und damit rund 48 Millionen Dollar verdient haben.

Um einer Anklage wegen Betruges durch die amerikanische Börsenaufsicht und das Justizministerium zu entgehen, hat das Unternehmen jetzt einer Strafzahlung in Millionenhöhe zugestimmt. Alcatel-Lucent gab die ihm vorgeworfenen Schmiergeldzahlungen zu und zog mit einer Strafsumme von mehr als 137 Millionen Dollar den Kopf aus der Schlinge.

In der Branche tobt ein harter Konkurrenzkampf um Handy-, Telefon- und Datennetze. Konkurrenten von Alcatel sind beispielsweise Ericsson und Nokia Siemens Networks (NSN). Der Netzwerkbauer NSN – hat in der bislang vergeblich versucht, stärker im amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Außerdem erschweren Billiganbieter aus Fernost den Wettkampf.
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  |     |  Am 01.01.2011 von ParaphenPolyp
www.welt.de   |  Firma: Alcatel-Lucent Deutschland AG
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