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ÖBB will 600 Mitarbeiter umschulen

Die Österreichische Bundesbahn restrukturiert sich und will effizienter werden. Jährlich sollen 1.000 Jobs gestrichen und die vorhandenen Mitarbeiter besser eingesetzt werden. Für den effizienteren Einsatz der Mitarbeiter will das Unternehmen noch in diesem Jahr rund 600 Beschäftigte umschulen. Im Laufe des Jahres könnte die Zahl der Mitarbeiter, die eine neue Tätigkeit erlernen sollen sogar noch steigen.

Der neue ÖBB-Chef Christian Kern hatte die Masse an falsch eingesetzten Mitarbeitern im September 2010 als "kaum manövrierbar" bezeichnet. Bei der ÖBB arbeiten rund 43.000 Menschen von denen zwei Drittel nicht gekündigt werden können und eine Umschulung oder Versetzung nur erfolgen kann, wenn Arbeitnehmer sowie der Betriebsrat zustimmen. Kern plant mit der ÖBB im Jahr 2013 operativ keine Verluste mehr zu machen.

Nach Einschätzung der Konzernleitung könnten bis zu 3.000 Personen eingespart werden, berichtet das Portal diepresse.com. Ein Verkehrsexperte der Wirtschaftsuniversität Wien bezeichnete die Zahl der geplanten 600 Umschulungen als "äußerst bescheiden".
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  |     |  Am 14.02.2011 von QuanteltQ
diepresse.com   |  Firma: ÖBB-Holding AG
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