Attac kritisiert Deutsche Bank
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat am Dienstag unter dem Motto: „Krötenwanderung jetzt!“ die Menschen aufgerufen, ihre Geldanlagen und Konten bei Großbanken zu kündigen. Zudem sollen sich die Bürger für eine verstärkte Regulierung des Bankensektors einsetzen.
Im Zentrum der Kritik steht besonders die Deutsche Bank, die laut Aussage von Attac starken Einfluss auf die Politik nehme und wie keine andere so umfangreich in Rüstungs- und Atomindustrie investiere. Darüber hinaus sei die Deutsche Bank überaus präsent in Steueroasen und wettet massiv auf steigende Nahrungsmittelpreise.
Da seit 2010 auch die Postbank mehrheitlich der Deutschen Bank gehört, sollen auch besonders diese Kunden durch die Bankwechsel-Kampagne angesprochen werden.
Nach Prüfung sämtlicher Geschäftsmodelle der großen Banken in Deutschland empfiehlt Attac den Verbrauchern, sich für Institute wie die GLS-Bank, die Ethikbank oder die Umweltbank zu entscheiden. Auch Genossenschaftsbanken und örtlichen Sparkassen seien allemal ethisch und moralisch korrekter ausgerichtet als die Deutsche Bank.