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Greenpeace-Aktion für Klimaschutz auf VW-Gelände

Greenpeace fordert den VW-Konzern weiterhin heraus: Am heutigen Donnerstag Vormittag gelang es zwölf Aktivisten der Umweltschutzorganisation am Kraftwerk auf dem Werksgelände des Unternehmens ein großes Banner zu befestigen. Unterhalb des weithin sichtbaren Firmenlogos war dann zu lesen "Climate Change made in Germany".

Greenpeace forderte VW dazu auf, strengere Vorschriften für den CO2-Ausstoß bei Autos nicht durch Lobbyarbeit zu behindern. Die Aktivisten werfen Volkswagen zudem vor, dass die von VW produzierten Autos einen zu hohen CO2-Ausstoß hätten. So würde das "schmutzigste Golf-Modell" am meisten verkauft, dabei könne Volkswagen auch anders, meinte ein Sprecher von Greenpeace. Im Juni hatte die Organisation bereits mit einer Video-Persiflage das Umweltverhalten von Volkswagen kritisiert.

Der VW-Konzern wies die Kritik zurück und reagierte verwundert. In Kürze werde das Unternehmen auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt die umweltfreundlichste und effizienteste Fahrzeugpalette präsentieren, so der Konzernsprecher Stephan Grühsem. Auch sei der neue Kleinwagen UP mit einem CO2-Ausstoß von 79 Gramm pro Kilometer ein "Umwelt-Champion" und ein Beweis für verantwortungsvolles Handeln hinsichtlich der CO2-Emissionen. Er bedauerte, dass Greenpeace die bereits unterbreiteten Gesprächsangeboe nicht angenommen habe.
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  |     |  Am 08.09.2011 von HatschiStei
www.manager-magazin.de   |  Firma: Volkswagen AG
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