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Daimlerchef gegen die Frauenquote

Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche hält die Einführung einer Frauenquote für unrealistisch. Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte er, er würde gern erfahren, "wohin er all die Männer aussortieren soll wenn in drei, vier Jahren 40 Prozent der Führungsposten an Frauen vergeben sein sollen.", sagte Zetsche. " Er begründete seine Zweifel an der Erreichbarkeit einer solche Quote vor allem mit der Kürze der Zeit.

Damit wendete sich der Manager gegen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die sich dafür einsetzt, das bis 2018 ein Drittel der Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert sogar Sanktionen für Unternehmen, die die definierte Quote verfehlen - eine starre 30-Prozent-Quote sei aber mit ihr nicht zumachen. Einheitsquoten hält sie für verfassungsrechtlich bedenklich und ordnungspolitisch für falsch.

Dieter Zetsche hatte erst kürzlich einen verbalen Rundumschlag gegen die Regierung gestartet. Unter anderem warf er der Bundesregierung Fehler beim Atomausstieg, bei der Einwanderungspolitik und den EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vor.
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  |     |  Am 26.09.2011 von rotraud
www.spiegel.de   |  Firma: Daimler AG
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