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Apple als Arbeitgeber in der Kritik

Schickes Design, aber hässliche Arbeitsbedingungen? Mitarbeiter von Apple in Deutschland werfen dem Konzern miese Arbeitsbedingungen vor. Jetzt wurde in München erstmals ein Betriebsrat gegründet.

Eine Vertreterin der Gewerkschaft Verdi sagte, das der Leidensdruck in den Apple-Stores einfach zu groß gewesen sei. Der Lärmpegel sei häufig zu hoch, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz würde man vergeblich suchen und stattdessen würde das Unternehmen systematisch auf Überstunden drängen. Die Münchner Beschäftigten eines Apple-Stores wollten sich wehren und haben nun den ersten Betriebsrat bei Apple in Deutschland gegründet. Jetzt sei es das Ziel für alle Apple-Shops in Deutschland einen Gesambetriebsrat zu errichten.

Bisher gab es vor allem Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Fabriken und Zulieferern die in China für Apple arbeiten. Auch in den USA klagen Mitarbeiter der Apple Stores schon länger über hohen Leistungsdruck, ungenügende Bezahlung und respektlose Behandlung berichten die Medien. Ein Sprecher von Apple in München wollte sich nicht zum aktuellen Thema äußern.
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  |     |  Am 17.02.2012 von hurley
www.manager-magazin.de   |  Firma: Apple GmbH
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