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Coca-Cola gegen Ausbeutung: Vertrag mit Orangenbauern gekündigt

Sie wollten möglichst viel Gewinn aus dem Verkauf ihrer Orangen herauspressen – jetzt haben die Landwirte der Ortschaft Rosarna in Kalabrien die saftige Quittung dafür bekommen. Nachdem eine englische Tageszeitung darüber berichtet hatte, dass die Bauern dort bei der Ernte illegale afrikanische Migranten einsetzen, hat der US-amerikanische Coca-Cola Konzern den Vertrag mit seinen kalabrischen Lieferanten gekündigt.

Mit den unmenschlichen Lebensbedingungen, der schwarz beschäftigten afrikanischen Tagelöhner will der Konzern, der bisher seine Orangen für die Fanta-Produktion aus Rosarno bezog, nicht in Verbindung gebracht werden. Dort herrscht nun Alarm. Die Bürgermeisterin des Ortes befürchtet, dass die Auflösung des Vertrags mit Coca Cola verheerende Folgen für die Wirtschaft des Ortes haben werde.

Das Problem der Ausbeutung von illegalen Einwanderern in der süditalienischen Landwirtschaft ist schon seit Jahren bekannt. Viele von ihnen leben in Hütten ohne Strom und Wasser, zum Teil werden sie sogar misshandelt. Nach Angaben italienischer Medien soll kaum ein Unternehmen noch legale Saisonarbeiter beschäftigen. Hinter dem Geschäft mit den illegalen Schwarzarbeiten wird die Mafia vermutet. Hinter der Ausnutzung der Tagelöhner stecke meistens die Mafia, die sich mit dem Menschenhandel bereichere.
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  |     |  Am 28.02.2012 von hurley
diepresse.com   |  Firma: Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH
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