Daimler will 700 Stellen in der Bus-Sparte streichen
Der Stuttgarter Autobauer Daimler Benz wird bis 2017 zehn Prozent der rund 7.000 Mitarbeiter-Stellen seiner Bus-Sparte streichen. Das entspricht gut 700 Jobs, betriebsbedingte Kündigungen sind jedoch zunächst bis 2017 ausgeschlossen. Betroffen sind die Standorte in Mannheim und Ulm/Neu-Ulm der Daimler-Tochter EvoBus GmbH. Von hier aus liefert Daimler einerseits komplette Fahrzeuge mit durchgängiger Karossie aber auch Fahrgestelle, auf die Partnerfirmen den Rest montieren. Da der Gewinn aber fast ausschliesslich mit den Komplettbussen gemacht wird und die Märkte für rückläufig sind, muss Daimler nun dagegensteuern.
Der Leiter des Geschäftsfeldes Daimler-Busse, Hartmut Schick sagte: „Wir werden jeden Stein umdrehen und nichts aussparen. Das gilt vor allem für die EvoBus. Dort müssen wir am meisten aufholen“ Wie schnell der Stellenabbau allerdings erreicht werden soll ist noch nicht bekannt. Am kommenden Donnerstag ist eine Arbeitnehmervertreter-Runde geplant. Es werde alles sozialverträglich gestaltet und es seien auch keine Werksschließungen geplant, so Schick.