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1.150 Jobs sollen bei IT-Firma EDS fallen

Beim IT-Dienstleister Electronic Data Systems (EDS) soll mehr als jede dritte Stelle gestrichen werden – 1.150 von 2.900 Mitarbeiter scheinen betroffen.

In Rüsselsheim scheinen rund 500 Mitarbeiter betroffen. Die Standorte Leuna, Wuppertal, Essen und Köln sollen ebenso wie der in Ludwigsburg geschlossen werden. Hierdurch sind weitere 418 Mitarbeiter betroffen; 340 davon sollen entlassen werden.

Betriebsrat und Gewerkschaften werfen der Unternehmensleitung vor, die Folgen für bestehenden Kundenverträge nicht genügend zu berücksichtigen. Sie äußern Unverständnis, dass trotz schwarzer Zahlen überhaupt Mitarbeiter entlassen werden.

Die EDS-Geschäftsführung lehnt zudem anscheinend die Aufnahme von Tarifverhandlungen ab, bei denen über Beschäftigungs- und Standortsicherung sowie über Erhöhung der Entgelte und Arbeitszeiten gesprochen werden solle. Die Arbeitnehmervertreter bereiten sich derweil anscheinend schon auf Arbeitskampfmaßnahmen vor.

Der EDS-US-Muterkonzern war im August 2008 für 13 Milliarden US$ von Hewlett Packard (HP) übernommen worden. Kurz danach kündigte HP an über 24.000 Jobs streichen zu wollen.
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  |     |  Am 30.01.2009 von Geronimust
www.finanznachrichten.de   |  Firma: EDS Deutschland GmbH
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