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Wiener Stadtwerke wollen verkaufte U-Bahnen zurück

Die Wiener Stadtwerke wollen die Straßen- und U-Bahn- Teile, die sie an US-Finanzinvestoren verkauft hatten wieder zurück haben.

Wie viele andere Kommunen und Unternehmen (z.B. Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG, AUA, ÖBB) hatten die Wiener Stadtwerke in den 1990’er Jahren begonnnen öffentliches Eigentum an ausländische Investoren zu verkaufen, um es parallel wieder zurückzumieten. Diese „Cross-Border-Leasings“ (CBL) sind komplizierte Finanzprodukte, bei denen sowohl die Investoren aus den USA als auch die hiesigen Leasingnehmer Steuern sparen und die Leasingnehmer einen „Barwertvorteil“ erzielen wollen.

Die Wiener Stadtwerke hatten zwischen 1998 und 2003 sechs Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von damals 1,5 Milliarden Dollar abgewickelt und dabei einen zweistelligen Mio.-Euro Betrag als Barwertvorteil („Gewinn“) erzielt. Knapp die Hälfte der Wiener U- und S-Bahn-Züge scheint in CBL-Verträgen gebunden.

Zwei der CBL-Verträge seien auf Wunsch des Finanzinvestors bereits beendet worden. Aktuell habe sich das Rating der Depotbank verschlechtert und als Reaktion wollen die Wiener Stadtwerke weitere Ausstiegsmöglichkeiten aus den CBL-Verträgen prüfen.

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  |     |  Am 16.02.2009 von Backslashs
derstandard.at   |  Firma: Wiener Stadtwerke Holding AG
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