Hertie im Insolvenzverfahren
Das Amtsgericht Essen hat für die angeschlagene Warenhauskette Hertie das Insolvenzverfahren eröffnet, wodurch Kündigungen von Mitarbeitern nun leichter durchzuführen wären.
Das Unternehmen arbeitet intensiv an einer Lösung und die Verhandlungen mit möglichen Investoren laufen weiter. Hansekontor hat Interesse gezeigt, 7 Hertie-Häuser in Schleswig-Holstein und Hamburg zu übernehmen - erstes Ziel des Insolvenzverwalters Bähr ist es jedoch, alle Filialen deutschlandweit an einen Investor zu verkaufen. 54 Filialen mit rund 2.800 Mitarbeitern sollen erhalten bleiben, während 19 Häuser in den vergangenen Wochen bereits geschlossen wurden. Ein Antrag auf eine Landesbürgschaft soll wohl auch gestellt werden.