Siemens streicht rund 1.000 Jobs
Siemens plant einen umfassenden Stellenabbau im Bereich Diagnostik. Kostensenkungen sollen der kriselnden Sparte wieder zum Erfolg verhelfen. „Wir werden im Bereich Diagnostik sechs bis acht Prozent von weltweit annähernd 15.000 Stellen abbauen", erklärte Michael Sen, der Finanzchef von Siemens Healthcare.Insgesamt stehen damit wohl rund 1.000 Arbeitsplätze auf der Streichliste.
Die Sparte Diagnostik leidet unter den Überkapazitäten im Markt. Außerdem hatte Siemens vor der Finanz- und Wirtschaftskrise mehrere Übernahmen abgewickelt, die sich im Nachhinein als teuer erwiesen. Nach Aussagen von Sen sei das Wachstum noch immer nicht zufriedenstellend und die Marge unter Druck. Nicht gespart wird seinen Angaben zufolge im Bereich Forschung und Entwicklung. Hier sollen die Aufwendungen im laufenden Jahr steigen.